

Klipp & Klar Konzept
Die Schwerpunkte des Profils der FT-Sportgrundschule liegen im Erkennen und Differenzierten, Fördern und Belgeiten von leistungsstarken und schwachen Schülerinnen und Schülern, eingebettet in eine ganzheitliche, fach- und fachbereichsübergreifende Sport- und Bewegungserziehung. Basis für das Umsetzen dieses Ansatzes im Schulalltag bilden die Leitgedanken der FT 1844 Freiburg, das von Brigitte Haberda entwickelte Klipp & Klar-Lernkonzept und die
Erfahrungen der Sport- und Sozialpädagoginnen und pädagogen des Vereins.
Weitere Grundsätze:
Weitere Grundsätze:
- Jeder Schüler wird als Individuum wahrgenommen und gefördert. Bei der Einschulung werden an Hand eines Schulreifetests die individuellen Ressourcen des Schulanfängers festgestellt. Dazu zählen im Besonderen die Faktoren, die für die Informationsaufnahme und die Informationsverarbeitung bestimmend sind.
- Bei Auffälligkeiten wird den Eltern ein Förderprogramm zum Beheben der Defizite angeboten. Damit wird allen Schülern ein guter Start in die Schule ermöglicht. Ein guter Start in die Schule führt fast ausnahmslos zu einem planmäßigen und erfolgreichen Abschluss der Pflichtschule.
- Auf die Ergebnisse des Eingangstests aufbauend wird für jeden Schüler eine individuelle Lernstrategie entwickelt, um ihm ein optimales Lernen zu ermöglichen. Zusätzlich werden die Schüler mit den Lerntechniken vertraut gemacht, die ihre persönliche Lernstrategie am effizientesten unterstützen. So kann jedes Kind Freude am Lernen haben.
- Sollten Lernprobleme auftreten, dann wird jedem Kind eine Soforthilfe angeboten, die eine direkte Erleichterung beim Lernen verschafft.
- Parallel zur Soforthilfe wird in Anlehnung an das KLIPP und KLAR Lernkonzept nach der Ursache für das jeweilige Lernproblem geforscht. Das Aufspüren der Ursachen erfolgt gemäß einer festgelegten Prioritätenliste.
- Das Aktivieren der Teilleistungen erfolgt, Bezug nehmend auf die natürliche kindliche Entwicklung, zuerst in der Körperebene. Mit speziellen Bewegungsprogrammen werden die Reize gesetzt, die für die Entwicklung der jeweiligen Teilleistung erforderlich sind. Die Übungen sind funktional, können spielerischen oder sportlichen Charakter haben und sind immer dem Leistungsniveau des betreffenden Kindes angepasst.
- Im nächsten Schritt erfolgt der Transfer von der Körperebene in die allgemeine Schreibebene. Fähigkeiten, die das Kind im dreidimensionalen Raum zur Verfügung hat, müssen in die zweidimensionale Schreibebene umgesetzt werden. Der Transfer von Teilleistungsfähigkeiten von der Körperebene in die Schreibebene macht aus guten Sportlern gute Schüler.
- Die Freude am Lernen und die Motivation fürs Lernen sollen stets im Vordergrund stehen. Damit dies gelingt, wird für jeden Lernprozess ein genügend hoher Anreiz geschafft, Erfolgszuversicht bei den Schülerinnen und Schülern geweckt werden und die Umfeldfaktoren stimmen.
- Die Schülerinnen und Schüler sollen zu eigenverantwortlichem Lernen erzogen werden. Sie lernen sich Ziele zu setzen und Lernpläne zu erstellen.
- Bevor konkrete Lernprozesse gestartet werden, wird zuerst überprüft ob bei den Schülerinnen und Schülern für diesen Lernprozess alle Voraussetzungen vorhanden sind. Ist das nicht der Fall werden zuerst die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen und erst dann mit dem konkreten Lernprozess begonnen. Die Aktivierungsprogramme werden in den Sportunterricht, in die bewegte Pause und in den gesamten Unterricht integriert. Sie finden während des gesamten Schuljahres mit unterschiedlichen Schwerpunkten statt. Beim Schulstart liegen die Schwerpunkte der Aktivierungsprogramme beim Energieniveau, beim taktilen System und beim Gleichgewicht.
- Jeder Schultag beginnt mit einer Aktivierungseinheit und bietet die Möglichkeit zu einem gleitenden Unterrichtsbeginn. Dabei wird auf ein Erhöhen des Energieniveaus großen Wert gelegt.
- Tägliche Fördereinheiten für einzelne Schülerinnen bzw. Schüler oder Gruppen werden eingeplant. In diesen Einheiten werden leistungsstarke und leistungsschwache Schülerinnen und Schüler differenziert gefördert.
- Dem vernetzenden Lernen wird besondere Beachtung geschenkt.
- Auf eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern wird großer Wert gelegt. Dafür werden regelmäßige Besprechungsstunden eingeplant.
- Der Übergang vom Kindergarten in die Schule soll gleitend erfolgen. Die Kinder werden bereits im Kindergarten fit für die Schule gemacht.
- Die Kooperation zwischen Schule und Kindergarten ist durch gemeinsame Projekte bei Sportangeboten, Lernprojekten, Fortbildungsveranstaltungen u. a. besonders eng gewoben.
